In einer Sommernacht wurde auf der Chaussee zwischen Wüllen und Stadtlohn ein junger Mann erschossen. Die Spur der Ermittler führte in das Dickicht eines neuen Milieus, das in Ahaus nach dem 1. Weltkrieg entstanden war. Im Januar 1925 kam es schließlich zu einem vielbeachteten Indizienprozess vor dem Schwurgericht in Münster.
Engelbert Hoogen kannte die Straßen zwischen den Städten Ahaus, Stadtlohn und Vreden wie seine eigene Westentasche. Der 26-jährige Ahauser Kaufmann betrieb am Markt in Stadtlohn und in der Nachbarstadt Vreden zwei Drogerien. Daher verbrachte er viel Zeit auf den Chausseen, die die kleinen Städtchen miteinander verbanden. Am Abend des 7. Juli 1924 war er jedoch nicht in geschäftlichen Angelegenheiten unterwegs, sondern er hatte ein anderes Ziel.
Schon eine Woche zuvor hatte er zusammen mit einem guten Dutzend junger Ahauser großspurig angekündigt, das Schützenfest der Vredener Feldmark zu besuchen. Doch dann hatten es sich die meisten von ihnen anders überlegt und waren von ihren ursprünglichen Plänen abgerückt. Sei es drum – Hoogen war einer der wenigen, der dem Vorhaben treu geblieben war. Weil er selbst in Ahaus im Vorjahr Schützenkönig war, war es für ihn auch eine Frage der Ehre, sich in Vreden auf dem Fest blicken zu lassen.
Sportlich wie Hoogen war, war er mit seinem Fahrrad in die Nachbarstadt gefahren. Kurz nach Mitternacht reichte es dann. Er schwang sich auf seine Fietse und zusammen mit einer jungen Frau namens Altkemper, der er seine Begleitung angeboten hatte, machte er sich auf den Heimweg nach Ahaus. Die Strecke sollte in der lauen Sommernacht in einer knappen Stunde zu bewältigen sein.
Eine merkwürdige Begegnung zu nächtlicher Stunde
Hoogen und seine Begleiterin nahmen die schnurgerade Chaussee durch die Stadtlohner Bauerschaft Wendfeld. Am Gasthof Spoor mit dem trefflichen Namen „Gabelpunkt“ wollten sie die Straße nehmen, die von Stadtlohn nach Ahaus führte. Etwa einen Kilometer vor dem Wirtshaus wurden sie aber aufgehalten. Sie trafen auf zwei unbekannte Männer, die ebenfalls noch mit ihren Fahrrädern unterwegs waren. Einer von ihnen hatte einen Plattfuß. Die Reparatur war allerdings tückisch, denn kurz nach Neumond war es stockfinster. Hoogen konnten den beiden aber helfen, denn er hatte eine hell leuchtende Laterne an seinem Fahrrad. So war das Problem schnell behoben. Die Männer bedankten sich und die Fahrt konnte fortgesetzt werden. Gesehen hatte er die beiden allerdings nie zuvor.
Am Gasthof Spoor bogen sie dann links ab in Richtung Wüllen. Von dort waren es etwa zwei Kilometer bis zur Wendfelder Schule, die sie links liegen ließen. Nach weiteren zwei Kilometern hatten sie in der Bauerschaft Barle den Abzweig zur Ottensteiner Chaussee gerade hinter sich gelassen. Etwa in Höhe des Hofes Rewer erschraken sie plötzlich. Im Schein der Laterne sahen sie mitten auf der Straße einen regungslosen Menschen neben einem Fahrrad liegen.
Sie näherten sich der Person und sahen, dass diese eine schwere, blutende Verletzung am unteren Hals aufwies. An Hilfe war nicht mehr zu denken, denn der Körper war schon kalt und erstarrt. Auf dem zweiten Blick erkannte Hoogen, wessen Leiche sie auf der Straße gefunden hatten. Es war die des 22-jährigen Felix Stapper aus Stadtlohn, den nicht nur er, sondern viele in der Stadt gut kannten.
Hoogen fuhr erneut ein Schreck durch die Glieder. Aber dann besann er sich. Er legte den Toten und auch das Fahrrad zur Seite, um zu verhindern, dass die Leiche noch von einem Fuhrwerk überfahren würde. Dann machte er sich sofort auf zum nächsten Bauernhaus, wo er die Schlafenden aus den Betten rief und seinen schrecklichen Fund meldete. Schon nach kurzer Zeit fanden sich Gendarmen und ein Amtsrichter an der Fundstelle ein und begannen mit ihrer Arbeit.
Die Stappers – eine angesehene Familie
Wenige Stunden später begann der Stadtlohner Pfarrer Bernhard Reismann mit der seinigen Arbeit. Ihm fiel in den frühen Morgenstunden des 8. Juli die schwere Aufgabe zu, die Familie Stapper zu informieren. Um 6 Uhr begab er sich in die Stadtlohner Eschstraße 22, um den Eltern Joseph Heinrich Stapper und Berhardine Gertrud Nonhoff die schockierende Nachricht von Tod ihres Sohnes zu überbringen, die innerhalb weniger Stunden in der ganzen Stadt die Runde machte und die Menschen in Bestürzung versetzte.

Die Stappers waren in Stadtlohn eine angesehene Familie. Heinrich Stapper stammte ursprünglich aus Hopsten. Seine Frau Gertrud Nonhoff kam aus Laer, wo die Eheleute 1891 auch heirateten. Noch im gleichen Jahr zogen sie nach Stadtlohn, wo sie sich als Gastwirte in der Eschstraße eine Existenz aufbauten.

Mit ihrer Restauration und dem Saalbetrieb war ihr Lokal eine der ersten Adressen am Platz. Von Taufen, über Hochzeiten, Leichenschmause bis hin zu Schützenfesten deckten die Stappers das gesamte Repertoire der Gastronomie ab. Darüber hinaus war Heinrich Stapper auch noch erfolgreich als Bier- und Getränkeverleger tätig und belieferte hierbei die Schankwirtschaften der umliegenden Region mit den beliebten Dortmunder Bieren, Limonaden und Selterswasser.
Von 1891 bis 1905 bekamen die Eheleute fünf Söhne und vier Töchter, die bis auf einen Sohn alle das Erwachsenenalter erreichten. Als siebtes Kind und jüngster Sohn wurde Felix Georg Stapper am 21.03.1902 geboren.
Felix Stapper entschied sich nach seiner Entlassung aus der Volksschule für eine Lehrerlaufbahn, wozu er zunächst die entsprechenden Vorbereitungskurse in Langenhorst bei Ochtrup belegte und anschließend das Lehrerseminar in Coesfeld besuchte. Nach Abschluss seiner Prüfungen blieb ihm jedoch zunächst eine Festanstellung als Lehrer versagt. Als Junglehrer im Wartestand betätigte er sich daher im Getränkehandel seines Vaters, den er maßgeblich mit aufbaute und der für ihn mit häufigen Reisen in das umliegende Westmünsterland verbunden war.
Unfall oder Mord?
Nachdem Hoogen Stappers Leiche gefunden hatte, waren die ersten Untersuchungen noch von einfachen Landjägern eingeleitet worden. Später übernahmen erfahrene Kriminalisten wie der Polizeihauptwachtmeister Bernhard Feldhaus aus Ahaus, der Oberkommissar Christoph Tykwer aus Recklinghausen und der Kriminalkommissar Oestermann aus Münster die Leitung der Ermittlungen.

Aber schon am Fundort fanden die Landjäger ein Bild vor, das nur einen Schluss zuließ: Stapper war ermordet worden. Bei der Verletzung am Hals handelte es sich um eine Schusswunde und Stapper wurde offensichtlich während der Fahrt getroffen. Sein aufgerissenes Hosenbein und die Abschürfungen am Knie wurden vermutlich durch den Sturz vom Fahrrad verursacht. Auch das mutmaßliche Motiv des Verbrechens war naheliegend. Stapper war am Nachmittag des 7. Juli in Ahaus gewesen, um bei mehreren Schankwirten offene Rechnungen zu kassieren. Weil seine Aktentasche mit einem größeren Geldbetrag fehlte, bestand kaum Zweifel darüber, dass er einem Raubmord zum Opfer gefallen war. Eine Brieftasche mit 20 Mark wurde allerdings zurückgelassen.
Die Obduktion der Leiche, die am nächsten Tag durchgeführt wurde, brachte letzte Gewissheit über die Todesumstände. Stapper hatte in gebückter Haltung auf seinem Fahrrad gesessen, als die Kugel oberhalb des Schlüsselbeins in seinen Hals eindrang. Sie verletze eine Schlagader und durchschlug eine rechte Rippe. Stapper verblutete danach innerhalb kürzester Zeit innerlich. In seiner rechten Lunge befanden sich zwei Liter geronnenes Blut. Er und sein Fahrrad lagen in Richtung Stadtlohn. Stapper hatte sich offensichtlich auf seinem Heimweg befunden.
Zwei Tage später, am Vormittag des 11. Juli 1924, fand unter großer Beteiligung der Bevölkerung in Stadtlohn Stappers Beisetzung statt. Die Stadtlohner waren sich einig, dass sie einen außerordentlich ehrbaren und freundlichen Menschen verloren hatten. Die Trauer mischte sich mit Betroffenheit, Fassungslosigkeit und dem dringenden Wunsch, den oder die Täter schnellstens in Gewahrsam zu sehen.

Und tatsächlich waren die Ermittler schon kurz nach dem Verbrechen auf einer heißen Spur, die schon vor Stappers Beisetzung zu einer ersten Verhaftung geführt hatte. Man fand heraus, dass Stapper sich gegen Mittag des 7. Juli in der Gaststätte des Georg Möllers aufgehalten hatte. Das Lokal befand sich zu jener Zeit noch am südlichen Ende der Wallstraße in Ahaus. Hier hatte er Geld kassiert und bei der Gelegenheit auch zu Mittag gegessen. Anschließend besuchte er noch die Gaststätte Heithaus an der Marktstraße 26, die Gaststätte Lefering, die in der Bauerschaft Hörsteloe bei Ottenstein lag, um dann am Abend gegen 21 Uhr nochmals bei Möllers aufzutauchen.
Die Polizei – Dein Freund und Helfer?
In den Ahauser Gaststätten verkehrten zu dieser Zeit häufig Schutzpolizei-Beamte, die in der Stadt untergebracht waren. Die Schupo-Einheiten stammten eigentlich aus dem Ruhrgebiet. Im Frühjahr 1923 wurden sie infolge der Ruhrbesetzung durch die französischen Truppen von dort verwiesen und aufs Land verlegt. Die Meinungen der einheimischen Bevölkerung waren in dieser Sache zwiegespalten. Anfangs wurden die Schupo-Beamten in Ahaus noch willkommen geheißen und man hatte sie wohlwollend und mit großem Bahnhof empfangen. Man kam gut miteinander aus und die Schupo-Beamten unterstützten die lokalen Ordnungskräfte bei ihrer Arbeit.
Im weiteren Verlauf des Jahres 1923 kamen noch weitere Schupo-Einheiten in die Stadt. Danach kam es immer häufiger zu Beschwerden, weil sich die Polizisten sich im Dienst anmaßend verhielten, in ihrer Freizeit häufig danebenbenahmen und mit der lokalen Bevölkerung aneinandergerieten. Unter den Schupo-Beamten befanden sich korrekte und rechtschaffende Ordnungshüter, die sich gut mit der Situation arrangierten. Unter ihnen waren aber auch etliche entwurzelte und durch den Krieg verrohte ehemalige Soldaten, die Probleme hatten, sich in der neuen Zeit zurechtzufinden. Da die Schupo-Beamten Waffen trugen, war es auch mehrmals zu Situationen gekommen, bei denen Menschen bedroht worden waren. Insbesondere in den Gasthäusern kam es immer wieder zu Vorfällen, die allmählich die Stimmung in der Ahauser Bevölkerung eintrübten.
Als man am Tag nach dem Mord am Tatort eine leere und eine volle Patronenhülse fand, die zu einer Militärpistole passten, wie sie Schupo-Beamte häufig führten, konzentrierten sich die Ermittlungen auf das einschlägige Milieu in Ahaus. Weil die Verköstigung der Schupos in dem Gasthaus Möllers erfolgte, lag die Vermutung nahe, dass jemand aus dem Kreis der Schupos mitbekommen haben könnte, dass Felix Stapper einen größeren Geldbetrag mit sich führte. Einer der Schupos, der regelmäßig im Gasthaus Möllers anzutreffen war, hieß Max Wrieske.
Vom Wachtmeister zum Kantinenkoch
Der Polizeiwachtmeister Wrieske gehörte zu einer Gruppe Schupos, die im Herbst des Vorjahres aus Recklinghausen ausgewiesen und nach Ahaus versetzt worden war. Als gelernter Metzger wurde ihm die Verwaltung der Polizeikantine übertragen. Zunächst wurden die Schupos noch auf Staatskosten versorgt. Später mussten sie jedoch selbst für ihre Verpflegung aufkommen. Seitdem betrieb Wrieske die Kantine auf eigene Rechnung in der Möller‘schen Wirtschaft und ließ sich dafür von seinen Polizeikammeraden bezahlen. Beliefert wurde Wrieske unter anderem von dem Wirt Georg Möllers. Ihm gehörte nicht nur das Lokal, sondern er betrieb darüber hinaus auch noch eine Bäckerei. Zudem war sein Onkel Heinrich Möllers Metzger, womit auch die Fleischversorgung gesichert war.
Als Koch war Wrieske durchaus geschätzt, weil er es verstand, gut aufzutischen. Obwohl allen noch die Hungerjahre des Krieges in den Knochen steckten, versorgte er die Schupos mit bestem Essen. Seine Fähigkeiten als Wirtschafter waren jedoch miserabel. Sein Kantinenbetrieb war schlecht kalkuliert und auch mit der Zahlungsmoral seiner Schupo-Kammeraden stand es nicht zum Besten. Von verschiedenen Seiten hatte er sich Geld geliehen, während der Glaube seiner Geldgeber auf Begleichung seiner Schulden immer mehr schwindete. Anfang 1924 stand er bei seinen Gläubigern mit mehr als 900 Mark in der Kreide und es gelang ihm immer seltener, diese zu vertrösten.
„Tot ist tot“
Schon am Morgen des 8. Juli war der Leichenfund allerorten das beherrschende Gesprächsthema – so auch in der Gaststätte Möllers. Wrieske kam gegen 8 Uhr in die Küche und sofort erzählte man ihm die Neuigkeiten. Er meinte, dass auch er bereits davon gehört hätte, dass Stapper von einem Auto überfahren worden wäre. Den anderen Anwesenden fiel sofort auf, wie kühl und teilnahmslos ihm dies über die Lippen kam. Als sie Wrieske aufklärten, dass es sich wohl um einen Mord handelte, meinte er nur, dass bestimmt eine Liebesaffäre dahinterstecken würde. Dann kam man darauf zu sprechen, dass eine Aktenmappe mit über 1.000 Mark fehlen würde. Darauf entgegnete Wrieske, dass es sich doch höchstens um 800 Mark handeln könne und meinte lapidar: „Tod ist tod“.
Zu Franziska Möller, er Tochter des Hauses, meinte er, dass es gut gewesen wäre, dass er in der Nacht zum 8. Juli nicht mit nach Vreden zum Schützenfest gefahren sei, wie ursprünglich geplant. Sonst hätte er vielleicht die Leiche gefunden, womit er sich nur Ärger eingehandelt hätte. Franzisk zeigte sich noch immer tiefbestürzt über das Geschehene. Da meinte Wrieske zu ihr: „Regen Sie sich nicht auf, damit reiben Sie sich nur selbst auf. Ich bin zufrieden. Heute Mittag kommen die Beamten und dann kriege ich Geld, so dass ich wieder einkaufen und bezahlen kann“.

1. Gasthaus Möllers, 2. Gasthaus Heithaus, 3. Wohnhaus Hoogen, 4. Metzgerei Möllers
Auch anderen gegenüber verhielt sich Wrieske an diesem Vormittag etwas sonderbar. So tauchte er beim Metzgermeister Heinrich Möllers auf, der sein Geschäft am Domhof hatte. Doch anstatt ihn um einen weiteren Aufschub zu bitten, zahlte Wrieske unerwartet seine offenen Rechnungen in Höhe von über 100 Mark. Und schließlich war da auch Wrieskes Vermieter, der an diesem Tag eine neue Seite von ihn kennenlernte. Wrieske war in Ahaus bei Jakob Hoogen in der Alleestraße 15 untergekommen, dem Vater des Engelbert Hoogen. Dieser saß mit der Zeitung lesend im Garten als Wrieske des Weges kam. Als Jakob Hoogen die Neuigkeiten über den Raubmord vorlas, riss Wriekse ihm die Zeitung aus der Hand. Hoogen verschlug es die Sprache. So grob und wirsch hatte er seinen Mieter noch nie zuvor erlebt.
Wrieske gerät ins Visier der Ermittler
Die mutmaßliche Tatwaffe, die hohen Schulden und das seltsame Verhalten gegenüber seinen Mitmenschen – all dies blieb der Kriminalpolizei nicht verborgen. Wrieske geriet rasch ins Fadenkreuz der Ermittler. Am Abend des 9. Juli sahen sie einen ausreichend begründeten Verdacht, um ihn in Untersuchtungshaft zu nehmen. Landjäger brachten Wrieske ins Ahauser Gefängnis und die Polizei begann mit seiner Vernehmung.
Auf die Frage, was er am 7. Juli gemacht habe, erklärte er, dass auch er sich am Abend gegen 20:30 Uhr auf zum Vredener Schützenfest gemacht hätte. Beim Gasthaus Heithaus an der Marktstraße hätte er ein Fahrrad stehen stehen. Er hätte vermutete, dass er dort Hoogen und noch andere treffen würde, die sich dort für die Fahrt nach Vreden gesammelt hätten. Da er dort aber niemanden antraf, wäre er allein aufgebrochen in der Hoffnung, die anderen auf ihren Weg noch einzuholen. Als er aber auf der Chaussee hinter Wüllen keine weiteren Fahrräder in der Ferne gesehen hätte, wäre er umgekehrt und gegen 22 Uhr zu seiner Braut gefahren.
Zeugen bestätigten später, dass Wrieske tatsächlich um etwa um 20 Uhr im Gasthaus Heithaus gesehen worden war. Hierbei war es auch zu einer Begegnung und einem kurzen Gespräch mit dem später ermordeten Stapper und der Tochter des Wirtes Heithaus gekommen. Das Gespräch war belanglos und drehte sich um das jugendliche Aussehen des Stapper. Die Tochter des Wirtes hatte sich nach seinem Alter erkundigt. Daraufhin zog Stapper seine Brieftasche, um seinen Personalausweis vorzuzeigen. Seine gut gefüllte Brieftasche wäre dabei nicht zu übersehen gewesen.

Den Namen seiner Braut wollte Wrieske seltsamerweise bei seiner Vernehmung nicht preisgeben. Warum er ausgerechnet die Person, die ihm ein Alibi verschaffte, nicht nennen wollte, war für die Ermittler nicht nachvollziehbar. Da sie aber seine Aussage auch nicht widerlegen konnten, wurde Wrieske schon am späten Nachmittag des 10. Juli wieder freigelassen.
Ein wasserdichtes Alibi?
Zurück in Freiheit zog es Wrieske gleich am Samstag, den 12. Juli, zu einer jungen Frau namens Willemina Levermann. Die 19jährige Niederländerin wurde am 22.02.1903 in Enschede geboren. Zusammen mit ihrer älteren Schwester Aleida betrieb sie einen Obst- und Gemüsehandel in Ahaus. Schon ihr Vater Jan Levermann unterhielt vor dem 1. Weltkrieg an der Coesfelder Straße in Ahaus eine Verkaufsstelle für Obst- und Gemüseimporte aus den Niederlanden. Als Lieferanten exklusiver Obstsorten aus Übersee war Wrieske einer ihrer Kunden. Dabei waren sich Wrieske und die junge Frau offenbar nähergekommen und zu einem Paar geworden.
Die 19jährige fühlte sich Wrieske gegenüber durchaus zugeneigt und war ihm ergeben. Er erzählte ihr davon, dass er am Abend des 7. Juli der Chaussee hinter Wüllen noch ein Stück entlanggefahren sei und er daher dummerweise mit dem Verbrechen in Verbindung gebracht werde. Aber sie könne sich doch bestimmt nicht vorstellen, dass er etwas mit der Sache zu tun hätte. Derweilen hatten sich die Ermittler heimlich an Wrieskes Fersen geheftet und ohne dass dieser es ahnte, hatte er sie selbst zu seiner ominösen Freundin geführt.
Am gleichen Tag erhielt die Polizei Verstärkung von einem weiteren erfahrenen Kriminalisten. Der Münsteraner Kriminalkommissar Oestermann wurde hinzugezogen und übernahm die Leitung der Ermittlungen. Er erwirkte am darauffolgenden Tag, den 13. Juli, Wrieskes erneute Verhaftung und übernahm seine Vernehmung.
Wrieske war seltsamerweise noch immer nicht bereit, die Identität seiner Entlastungszeugin preiszugeben. Oestermann drang auf ihn ein und appellierte an seine Ehre als Polizist. Er sei doch selbst Beamter und hätte als solcher doch eine besondere moralische Verpflichtung, einen Mord aufzuklären. Diese Ansprache verfehlte nicht seine Wirkung. Wrieske nannte Oestermann den Namen der Frau, den die Ermittler längst schon kannten.
Levermann verzettelt sich
Kurze Zeit später tauchten die Ermittler bei Levermann auf. Sie befragten sie, ob Wrieske am 7. Juli bei ihr gewesen sei. Die Gemüsehändlerin bestätigte, dass dies stimmen würden. Die Ermittler stellten ihr die gleiche Frage noch mehrmals. Die junge Frau blieb jedoch bei Ihrer Aussage, dass Wrieske spät am Abend bei ihr gewesen sei. Dann fragte der Kommissar, ob Wrieske auch am 12. Juli nach seiner zwischenzeitlichen Entlassung aus der Untersuchtungshaft bei ihr gewesen wäre. Levermann verneinte.
Oestermann wurde hellhörig, denn da passte etwas nicht zusammen. Wrieske machte nämlich keinen Hehl daraus, dass er in der Nacht des 12. Juli mit Levermann zusammen gewesen sei. Dem Kommissar reichte es nun. Am Mittwoch, den 16. Juli nahm er Levermann wegen des Verdachtes einer Falschaussage in Untersuchungshaft. Aber auch in Haft blieb Levermann weiterhin bei ihrer Aussage, dass Wrieske am Abend des 7. Juli bei ihr gewesen sei.
Kurz darauf erhielt sie Besuch von Ihrer älteren Schwester Aleida. Ihr war es unbegreiflich, in welche Affäre ihre jüngere Schwester da hineingeraten war. Sie hielt Willemina vor, dass sie nicht nur sich selbst, sondern die ganze Familie mit ins Unglück stürzen würde. Auch der Kommissar Oestermann übte weiterhin Druck auf sie aus und erhöhte diesen abermals, indem er Levermann erklärte, sie vereidigen zu wollen. Er klärte sie über die Konsequenzen einer Falschaussage unter Eid auf und meinte zu Ihr: „Wenn Sie die Wahrheit sagen, so ist das der beste Tag in Ihrem Leben“.
Allmählich begann Levermann zu ahnen, dass sie von Wrieske benutzt wurde. Schließlich lenkte sie ein: „Ich will die Wahrheit sagen. Er ist nicht bei mir gewesen“. Wrieskes Alibi stürzte wie ein Kartenhaus zusammen. Zu dem dringenden Verdacht, den Raubmord begangen zu haben, kam von da an noch der Vorwurf der Verleitung zum Meineid. Am 17. Juli wurde Wrieske in das Untersuchungsgefängnis nach Münster überstellt. Levermann wurde indessen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Die Luft wird immer dünner
Wrieskes Möglichkeiten, sich doch noch aus seiner misslichen Lage zu befreien, waren aussichtsloser als je zuvor. Alle Indizien sprachen gegen ihn. Hinzu kam noch sein missglückter Versuch, die Levermann als Zeugin zu beeinflussen. Aber zu einem Geständnis ließ er sich nicht bewegen. Stattdessen unternahm er immer wieder neue Versuche, sich ein neues Alibi zu konstruieren. Seine Erzählungen wurden mit jedem Mal abenteuerlicher und erschienen damit auch unglaubwürdiger. Aber für eine Anklage war die Beweislage noch nicht ausreichend.
Daher wurden die Nachforschungen intensiv weitergeführt. Die Ermittler ließen nicht nach, weiterhin an die Bevölkerung zu appellieren, all ihre Beobachtungen rund um den Mord zu melden. So wurden alle Ahauser und Wüllener Bürger, die das Schützenfest in Vreden besucht hatten, aufgefordert, sich zu melden. Zudem sollten sich all diejenigen bekennen, die noch finanzielle Forderungen an Wrieske hatten. Außerdem wurden die Bauern angesprochen, die bei ihren Erntearbeiten auf den Feldern möglicherweise etwas beobachtet hatten, was zur Klärung beitragen könnte. Schließlich wurden auch noch Anzeigen geschaltet, mit der man die beiden Radfahrer, die in der Mordnacht eine Panne hatten, ausfindig machen wollte.
Die Bemühungen brachten tatsächlich einige neue Erkenntnisse. So meldete sich eine Frau, die in einem nahe beim Tatort gelegenen Kotten wohnte, und berichtete, dass sie einen Schuss gehört hätte. Am 15. August meldete sich der Kötter Lambert Dues aus Wessum. Ein Schuljunge hatte beim Hüten seiner Kühe in einem Dükerrohr an der Chaussee zwischen Ottenstein und Wessum eine Brieftasche gefunden. Diese konnte von der Familie Stapper eindeutig dem ermordeten Felix Stapper zugeordnet werden. Bei der weiteren Suche in der Umgebung fand man dann in 900 Metern Entfernung die Aktentasche des FStapper. Anhand dieser Funde konnte rekonstruiert werden, dass der Täter vom Tatort über Ottenstein und Wessum wieder nach Ahaus zurückgekehrt war.
In wirkliche Erklärungsnöte brachte Wrieske jedoch die Aussage eines Mithäftlings, mit dem er sich in Münster die Zelle teilen musste. Diesem gegenüber hatte er geäußert, dass er kurz vor seiner Verhaftung seine Pistole gereinigt hätte und Geld auf dem Dachboden des Hoogen’schen Hauses versteckt hätte. Schon am Tag seiner Verhaftung hatte man in der Kommode von Wrieske 200 Mark gefunden. Bei einer weiteren Durchsuchung am 8. September fanden die Ermittler auf dem Dachboden hinter einem Sparren weitere 360 Mark. Zusammen mit den 100 Mark, die er dem Metzgermeister Möllers am Tag nach dem Verbrechen gezahlt hatte, ergab sich so genau die Summe des geraubten Geldes.
Wurde Stapper mit Wrieskes Pistole ermordert?
Wrieskes Dienstpistole hatte man bereits am Tag seiner Verhaftung ebenfalls in seiner Kommode gefunden. Die Waffe hatte schon einige Wochen in der Schreibtischschublade des Oberkommissars Tykwer gelegen, ohne dass sie irgendwelche Anhaltspunkte zur weiteren Aufklärung des Verbrechens geliefert hatte. Als der Kriminalist die Waffe wieder einmal von allen Seiten betrachtete, fiel es ihm schließlich wie Schuppen von den Augen. Am Schlagbolzen waren Veränderungen vorgenommen worden. Durch eine Lupe betrachtet waren Schleifspuren erkennbar, die von einer Feile stammen könnten.
Und tatsächlich, die Nachfrage bei der Familie Hoogen ergab, dass sich Wrieske eine Feile geliehen hatte, angeblich um damit eine Säge zu schärfen. Durch weitere Erkundigungen bei einem Büchsenmacher erfuhr Tykwer, dass durch das Abfeilen des Schlagbolzens verhindert werden könne, ein abgefeuertes Projektil der Waffe zuzuordnen. Die Manipulation der Waffe war also dazu geeignet, Spuren zu verwischen.
Bis zum Spätherbst 1924 waren die Ermittlungen weitgehend abgeschlossen. Ein Geständnis konnte Wrieske jedoch noch immer nicht abgerungen werden. Die Fülle der Indizien belasteten ihn aber schwer. So schwer, dass ihm am 5. Dezember 1924 vor dem Schwurgericht Münster der Prozess gemacht werden sollte. Am Abend zuvor erlitt der Angeklagte jedoch einen Tobsuchtanfall, weswegen die Verhandlung nochmals um einige Wochen vertagt wurde.
Indizienprozess vor dem Schwurgericht
Am 22. Januar 1925 war es dann aber endgültig so weit: Der Vorsitzende Richter Mentrup eröffnete die Verhandlung, für die zwei Tage angesetzt waren und zu der fast hundert Zeugen geladen waren. Selbst der größte Gerichtssaal war zu klein, um den großen Zuschauerandrang zu fassen.
Über die Person des 32-jährigen Angeklagten Polizeihauptwachtmeisters Wrieske erfuhren die Anwesenden, dass dieser am 28.03.1893 in Seemühl, Kreis Schlochau, in Westpreußen geboren wurde. Seine Kindheit und Jugend verliefen sehr unglücklich. Die ersten sechs Jahre seines Lebens verbrachte er bei seiner Großmutter. Nach der Wiederverheiratung seiner Mutter übernahm sein Stiefvater seine Vormundschaft. Zwar bewirtschaftete dieser einen 120 Morgen großen Hof, war allerdings dem Alkohol verfallen. Der junge Wrieske lag deshalb ständig mit seinem Stiefvater im Streit.
Mit 16 Jahren begann er eine Lehre als Metzger. Danach nahm er als Soldat am 1. Weltkrieg teil, zunächst bei einer Artillerieeinheit an der Nordsee und dann an der Westfront. Seine Einsätze brachten ihn das Eiserne Kreuz 2. und 1. Klasse ein. Nach dem Krieg blieb er beim Militär und kam über verschiedene Truppenteile zur Schutzpolizei nach Recklinghausen und von dort nach Ahaus.
Nach Verlesung der Anklageschrift fragte der Richter Mentrup den Angeklagten, ob er sich dazu äußern wolle. Wrieske erklärte nur: „Ich habe die Tat nicht vollführt und kann sie daher auch nicht zugeben“. Im weiteren Verlauf des Prozesses schilderte der Angeklagte seine neueste Version der Geschehnisse vom 7. Juli 1924. Als neue Protagonisten spielten dabei ein Vredener Bauer, bei dem er angeblich Kartoffeln kaufen wollte, und ein ominöser Unbekannter names Bratischewski, dem er seine Waffe geliehen hätte, eine Rolle. Aber auch dieser fantastischen Geschichte wurde nur wenig Glauben geschenkt.
Zwei Tage Zeugenvernehmung
Wesentlich handfester ging es bei der anschließenden Zeugenvernehmung zu, die sich bis zum Ende des zweiten Prozesstages hinzog. Als Hauptzeugen kamen Levermann, die ermittelnden Kommissare, mehrere Landjäger und Schupos, Engelbert und Jacob Hoogen und zahlreiche weitere Bürger aus Ahaus und Umgebung zu Wort. Als sachverständige Zeugen machten die involvierten Mediziner und Waffenexperten ihre Aussagen.
Erst am dritten Verhandlungstag, dem 26. Januar 1925, wurde die Beweisaufnahme geschlossen und es folgten die Plädoyers. Oberstaatsanwalt v. Stockhausen verwies auf die erdrückende Beweislage, die nur eine Schlussfolgerung zuließ, dass Wrieske der Mörder sei. Die zahllosen kläglichen Versuche des Angeklagten, sich ein Alibi zu verschaffen, seien völlig unglaubwürdig, weil sie nur so vor Widersprüchen strotzten. Auf Mord solle das alte Gesetz angewandt werden, das da heißt: „Zahn um Zahn, Auge um Auge.“ Deshalb könne es nur die Todesstrafe geben.
Wrieskes Verteidiger Rechtsanwalt Tümler zeichnete hingegen das Bild eines Menschen, das durch seine unglückliche Jugend und den Krieg geprägt wurde. Die Arbeit in der Kantinenküche hätten ihn überfordert und wäre ihn über den Kopf gewachsen. Durch die Verdächtigungen in die Enge getrieben, wäre dem Angeklagten jegliche Besonnenheit und Vernunft abhandengekommen. Wirklich bewiesen wäre seine Schuld indessen nicht. Deshalb forderte die Verteidigung Wrieskes Freisprechung in allen Punkten.
Wrieske hat das letzte Wort
Als der Vorsitzende Richter dem Angeklagten die Frage stellte, ob er dem Plädoyer seines Verteidigers noch etwas hinzuzufügen hätte, holte Wrieske nochmals zu einer längeren Rede aus. Er wies jegliche Schuld von sich. Wenn Geldgier für ihn ein Motiv gewesen wäre, dann hätte er es auch einfacher haben können. Durch die Nähe zur niederländischen Grenze hätte er sich ohne viel Aufwand im Drogenschmuggel betätigen können. Als treudeutscher Beamter hätte er dies aber stets abgelehnt. Dann wies er nochmals auf die angebliche Unmöglichkeit hin, dass er die Tat begangen haben könnte. Wrieske appellierte abschließend direkt an die Geschworenen und den Richter, ihn von der Anklage freizusprechen.
Der Richter Mentrup verkündete dann das Urteil. Der Angeklagte Wrieske wurde wegen Mordes zum Tode und zum Verlust der bürgerlichen Ehrenrechte auf Lebenszeit. Wegen Verleitung zum Meineid kamen noch zwei Jahren Zuchthaus hinzu. In seiner Urteilsbegründung erhielt es das Gericht für erwiesen, dass Wrieske den Mord begangen hatte. Jedes einzelne Indiz allein würde nicht für einen Schuldspruch ausreichen. Die schiere Vielzahl von Indizien und deren Zusammenführung ließen aber nur dieses Urteil zu. Die zahlreichen Versuche, sich Entlastung zu verschaffen, wurden allesamt als unglaubwürdig angesehen. Auf die abschließende Frage des Richters, ob er noch etwas zu sagen hätte sagte Wrieske: „Ich bin nicht der Täter und habe die Tat nicht ausgeführt.“ Dann wurde er abgeführt.
Die Jahre danach
Seinen endgültigen Abschluss fand das Verfahren erst ein Jahr später. Durch Erlass des Preußischen Justizministers vom 13.01.1926 wurde Wrieske begnadigt und die über ihn verhängte Todesstrafe wurde in eine lebenslängliche Zuchthausstrafe umgewandelt. 10 Jahre später, am 15.03.1936, starb Max Wrieske in der Münsteraner Strafanstalt. Ein Geständnis hat er nie abgelegt.
Die Gemüsehändlerin Wilhelmine Levermann heiratete am 07.01.1926 in Enschede den aus Münster stammenden Berufsmusiker Bernard Ringes. Sie starb hochbetagt am 09.03.1992 in Enschede. Der Drogist Engelbert Hoogen starb im Alter von nur 31 Jahren am 07.01.1929 im Ahauser Krankenhaus. Zwei Tager später wurde er unter großer Anteilnahme der Ahauser Bürgerschaft und des örtlichen Vereinslebens beerdigt. Sein Vater Jacob Hoogen folgte ihm am 25.03.1933 im Alter von 64 Jahren.
Die hinterbliebene Familie Stapper führte noch jahrzehntelang die Gaststätte und den Getränkehandel in Stadtlohn und Umgebung. Felix Stappers Mutter Bernhardine Gertrud Nonhoff starb am 10.10.1936 im Alter von 67 Jahren in Stadtlohn. Seine Vater Heinrich starb am gleichen Ort am 11.04.1943 im Alter von 78 Jahren.
© H. Krasenbrink
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Quellen:
Ahauser Kreiszeitung, 44 (09/07/1924) 185
Ahauser Kreiszeitung, 44 (10/07/1924) 186
Ahauser Kreiszeitung, 44 (12/07/1924) 188
Ahauser Kreiszeitung, 44 (16/07/1924) 192
Ahauser Kreiszeitung, 44 (19/08/1924) 227
Münsterischer Anzeiger, 74 (23/01/1925) 66
Münsterischer Anzeiger, 74 (23/01/1925) 68
Münsterischer Anzeiger, 74 (24/01/1925) 69
Münsterischer Anzeiger, 74 (26/01/1925) 76
Münsterischer Anzeiger, 74 (27/01/1925) 77
Ahauser Kreiszeitung, 45 (24/01/1925) 24
Ahauser Kreiszeitung, 45 (28/02/1925) 59
Ahauser Kreiszeitung, 46 (29/01/1926) 28
Westfälischer Merkur, 104 (27/01/1925) 38
Landesarchiv NRW, Abteilung Ostwestfalen-Lippe, P 9 / 1 (Standesämter Kreis Ahaus), Nr. 3075/19
Landesarchiv NRW, Abteilung Ostwestfalen-Lippe, P 9 / 10 (Standesamt Stadt Münster), Nr. 511/415
https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/26159026
https://zeitpunkt.nrw/ulbms/periodical/zoom/26161715
https://ahnen.striewe-online.de/
Abbildungen:
Abbildung 1: Gasthaus Stapper 1912 in Stadtlohn, mit freundlicher Genehmigung von Herrn Günter Striewe https://ahnen.striewe-online.de/
Abbildung 2: Gasthaus Stapper 1913 in Stadtlohn, mit freundlicher Genehmigung von Herrn Günter Striewe https://ahnen.striewe-online.de/
Abbildung 3: Ausschnitt Messtischblatt 1897
Abbildung 4: Totenzettel Felix Stapper Quelle: AG Westmünsterland Genealogie
Abbildung 5: Ausschnitt Messtischblatt 1897
Abbildung 6: Felix Stapper (1921), mit freundlicher Genehmigung von Herrn Günter Striewe https://ahnen.striewe-online.de/
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